Die Meilensteine der Spielwarenmesse im Überblick 1949 – 1997

1949

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Vier weitsichtige Unternehmer beschließen in Nürnberg eine deutsche Fachmesse für Spielwaren zu gründen: Carl Ehmann (Märklin, nicht im Bild), Ernst Theodor Horn (Hauptgeschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Spielwarenindustrie), Arno Drottboom (Direktor der VEDES), Hans Mangold (GAMA).

1950

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Bundeswirtschaftsminister Dr. Ludwig Erhard eröffnet die erste Deutsche Spielwaren-Fachmesse in Nürnberg (im und um das Wieseler Haus). Vom 12. bis 18. März 1950 stellen 351 Unternehmen aus, 4.300 Einkäuferinnen und Einkäufer kommen. Nach der erfolgreichen Premiere gründen der Messeausschuss und 46 Firmen eine Genossenschaft. Geschäftsführende Vorstandsmitglieder sind Ernst Theodor Horn und Fritz Drescher.

1951

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Das Messepferdchen löst den Nürnberger Stadtturm als Emblem ab, das die Spielwarenmesse künftig variiert beibehält.

1957

Die Teilnehmendenzahl der Spielwarenmesse überspringt mit 11.500 Besucherinnen und Besuchern (davon 4.000 aus dem Ausland) die 10.000er Marke.

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1958

Die Spielwarenmesse Nürnberg öffnet sich für Aussteller weltweit und es erfolgt die Änderung des Namens von Deutsche Spielwaren-Fachmesse in Internationale Spielwarenmesse Nürnberg. Als das Unternehmen auch internationale Aussteller einlädt, beteiligen sich auf Anhieb 60 ausländische Firmen unter den 830 Ausstellern. Diese Zahl verdoppelt sich im Folgejahr und steigt seither stetig an. Ein Drittel der 12.000 Besuchenden sind internationale Gäste.

1973

Die Internationale Spielwarenmesse zieht in das in Rekordzeit neu erbaute Messegelände in Nürnberg-Langwasser und bietet mit einer Ausstellungsfläche von 52.000 Quadratmeter erstmals Platz für eine konsequente Warengruppengliederung.

1974

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Am 1. April 1974 übernimmt Dr. Benno Korbmacher – Hauptgeschäftsführer des Verbandes der Deutschen Spielzeugindustrie – die Position des Geschäftsführers der Spielwarenmesse eG. Er setzt sich gegenüber der Messehallen GmbH, ein Vorläufer der heutigen NürnbergMesse GmbH, für den weiteren Ausbau des Messegeländes ein. Gleichzeitig gelingt es ihm, die weltweite Bedeutung der Fachmesse zu steigern.

1977

Die Besucherströme durchbrechen erstmals die 30.000er Marke. 1.567 Spielzeughersteller – davon 644 internationale Unternehmen – stellen in diesem Jahr auf der Messe aus.

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1984

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Am 14. Dezember 1984 wird die Frankenhalle, eine Mehrzweckhalle, eröffnet. Mit ihr gewinnt die Spielwarenmesse 10.000 Quadratmeter zusätzliche Ausstellungsfläche.

1989

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Die Klippe wurde als Gedenkprägung herausgegeben, um die 40. Ausgabe der Spielwarenmesse im Jahr 1989 zu würdigen. Sie diente als offizielles Erinnerungsstück an dieses Jubiläum und unterstrich die Bedeutung der Messe als international etablierten Treffpunkt der Spielwarenbranche.

1991

Die Internationalität der Spielwarenmesse steigt weiter und die Anzahl der Aussteller knackt die 2.000er Marke: Unter den 2.078 Unternehmen kommen 938 aus dem Ausland. Von den 51.140 Besucherinnen und Besuchern sind es 15.737 internatio-nale Gäste.

1997

Die verstärkten Marketingaktivitäten weltweit erfordern eine Anpassung des Logos und des Veranstaltungsnamens in „Spielwarenmesse Internatio-nal Toy Fair Nürnberg“. Damit wird der Brand der Veranstaltung verstärkt und gefestigt.

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